12.11.2019 von Abteilung Volleyball (DH)

ungeschlagener Tabellenführer besiegt ✅

HSV Cottbus Damen I – Cottbuser Volleyballverein – 1.VC Wildau

Wie so häufig in der aktuellen Landesligasaison trafen sich mal wieder zwei Cottbuser Teams zu einem Auswärtsspiel. Der CVV und wir eröffneten den Spieltag in Wildau. Leider verschliefen wir die ersten Punkte im ersten Satz komplett, wodurch wir uns schnell einen größeren Punkterückstand einhandelten. Dem konstanten Spiel des CVV´s konnten wir nicht viel entgegenbringen, so dass der 1 Satz verdient mit 20:25 verloren ging.
Mit mehr Zugriff, aber immer noch nicht wirklich überzeugend, entschieden wir Satz 2 und 3 jeweils mit 25:19 für uns. Der vierte Satz zeigte, dass der CVV eine deutliche Bereicherung für die Liga ist. Im Glauben, dass der vierte Satz so laufen würde wie die beiden zuvor, starteten wir anscheinend zu sorglos in diesen und handelten uns abermals einen frühen Rückstand ein. Vielleicht wäre der deutliche (17:25) Satz- und damit Punktverlust zu verhindern gewesen, wenn Trainer Denny schon vorher umgestellt hätte. Aber wie heißt es so schön im Nachhinein ist man immer schlauer. Jedenfalls brachte uns der Tausch der Beiden Außen-Annahmespielerinnen von Claudia und Madita mehr Sicherheit und wir gewannen den entscheidenden Satz durch sichere Aufschläge und zwei, drei knappen Schirieentscheidungen zu unseren Gunsten mit 15:6.

Im anschließenden zweiten Spiel des Tages überraschte der CVV nicht nur uns erneut, sondern auch den 1. VC Wildau. Der erste Satz ging verdient an den CVV, wodurch die Damen vom Zwangsabsteiger Wildau erst ihren zweiten Satz in der Saison abgaben – Den bis dato einzigen gaben sie am ersten Spieltag gegen uns ab 😉
In der Folge nahm der Trainer von Wildau einige Anpassungen in seiner Aufstellung vor, wodurch das Heimteam einen weiteren Dreier einfuhr. Dass sie an diesem Tage jedoch nicht unschlagbar waren zeigte das 1. Cottbuser Team an diesem Tag, welche auch deutlich mehr gegen Wildau verdient hätten.

Nachdem im 2.Spiel des Tages der CVV bereits anfing den aktuellen Tabellenführer ins Schwitzen zu bringen, wollten wir dem in nichts nachstehen. Schließlich galt es dem aktuellen Spitzenreiter seine Siegesserie streitig zu machen. Wir starteten solide ins Spiel und bis zum letzten Drittel des Satzes konnten wir sogar einen kleinen Vorsprung halten. Doch zum Abschluss kam es wie sonst üblich im ersten Satz nicht. Wir gaben den Satz mit 22:25 ab. Im zweiten Satz das gleiche Spiel. Wir führten lange, aber das Ende war wieder nicht mit einem positiven Abschluss zu krönen (24:26). Es war noch alles drin. Immer positiv denken. Um unseren Kapitän zu zitieren: „Dann spielen wir halt Tie Break. Die Fahrt hat sich dann wenigstens gelohnt.“ Langsam könnten der geübte Beobachter und vor allem unser Trainer glauben, dass wir das mit Absicht machen. Nervenstärkstes Frauen-Team im Bundesvergleich kann man schließlich nur werden, wenn man es erst Mal zum Tie Break kommen lässt 😉.
Satz 3 begann. Wir starteten mit dem Aufschlagsrecht und Claudi sorgte mit einer Serie für eine 8 Punkte Führung. Mit hoher Konzentration und Variabilität bauten wir unseren Vorsprung aus und machten den Sack sicher zu (25:14). Konzentriert ging es weiter, aber Wildau kämpfte und blieb verbissen an unseren Fersen. Für uns ging es um alles. Mit einer grandiosen Teamleistung konnten wir in einem engen Side-Out-Spiel den Satz für uns entscheiden (32:30). Tie Break! Die Auslosung hatten wir schon mal gewonnen- ein gutes Zeichen. Mit hohem Risiko im Aufschlag begannen wir Wildau weiter unter Druck zu setzen. Gepaart mit einer konsequenten Netzarbeit wechselten wir bei 8:2 die Seiten. Die Mannschaft kochte und manchmal läuft einfach alles rund. Wir ließen nichts mehr anbrennen und schickten Wildau mit ihrer ersten Niederlage, in eigener Halle, vom Feld (15:6).

An diesem Tag erkämpften wir uns 4 Punkte. In 10 Sätzen zeigten wir unserem Trainer, unseren Fans und allen Zuschauern wozu wir als Team im Stande sind.

Am 23.11.19 geht es weiter. Zu Gast im Niedersorbischen Gymnasium sind der KSC Asahi II und SV Energie II.